Bereit für „den Moment“?

Bereit für den „richtigen Zeitpunkt“?

 

Kennst du das? – Du hast schon so viel erlebt in deinem Leben, so viel gemacht in der Hoffnung irgendwann ist alles so, wie du es dir vorstellst. Vielleicht hast du einen passablen Job, einen netten Partner (oder andersrum) und vielleicht auch goldige Kinder und musst nicht am Hungertuch nagen.

Kennst du das? – aaaber, der Job erfüllt dich nicht, oder vielleicht ist es auch die Beziehung oder aber die Tatsache, dass du zwar nicht hungern musst, aber trotzdem auf den Euro achten.

Vielleicht weißt du es auch nicht genau, weil du einfach nur merkst, dass du doch irgendwie unzufrieden bist, du merkst irgendwas fehlt da noch – aber was?

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man in solchen Fällen dazu neigt, Dinge die man hat zu verurteilen und sich schlecht zu reden. Einfach aus der Tatsache heraus, dass etwas nicht stimmt – man spürt es ja – man kann es aber nicht zuordnen.

Da ich keinen Dunst davon hatte, was mir fehlt – weil es mir nicht gut ging – dachte ich es wäre etwas „schlecht“ in meinem Leben. Ich konnte nicht genießen was ich hatte und schon gar keine Energie dazu aufbringen Dinge die nicht optimal gelaufen sind zu ändern. Mein Fokus lag ausschließlich auf Mangel.

Das Gefühl von Mangel verleitet leider oft dazu, sich als Opfer zu sehen. Der Conrad, die Julia oder wie sie alle heißen haben doch alles was sie brauchen und sind so glücklich, warum kann ich das nicht sein???

Weil du dafür was tun darfst!

 

Ich bin so froh und dankbar dafür, dass ich inzwischen eigenverantwortlich sein kann.

Mach nicht jemanden anderen oder äußere Umstände verantwortlich für dein Leid. Wir haben immer die Wahl!

Es macht auch absolut keinen, aber auch gar keinen Sinn den Fokus auf Mangel zu lenken. Das bringt keinen Schritt weiter. Wie ich schon mal geschrieben habe, worauf wir unsere Energie (Gedanken, Worte, Taten) lenken, das verstärken wir.

 

  • Schon mal mit einem vollen Glas und den Gedanken „nicht verschütten, nicht verschütten…“ den Boden trocken gehalten? 🙂

 

Es kommt nämlich auch noch erschwerend hinzu, dass unser Unterbewusstsein das Wort „Nicht“ völlig ausblendet und in diesem Fall das Wort „Verschütten“ im Fokus hat.

Also bitte, wenn du etwas verändern möchtest, nörgele nicht an den bestehenden Tatsachen herum und male dir bitte auch nicht in den dunkelsten Farben aus, was alles NICHT ok ist.

Die Lösung ist auch in diesem Fall innehalten.

Atme tief durch, auch darfst du aufhören an das „Negative“ zu denken. Wenn du soweit bist, dass deine Gefühle neutral sind, überlege dir ein „Stattdessen“. Im günstigsten Fall sogar einen Weg zu deinem „Stattdessen“ und wenn du es dann vielleicht sogar schaffst deine Pläne in Euphorie zu schmieden – hast du bereits eine gute Strecke zu deinem Ziel zurückgelegt.

 

Ich bin so unglücklich, weil ich so fett bin.

Ich nehme jetzt ab, indem ich nur noch die Hälfte meiner Süßigkeiten vertilge und wenigstens 1x in der Woche einen strammen Marsch durch den Park mache

Ich sehe mich mit 5 kg weniger im Bikini am Strand liegen und freue mich total darüber

 

Ich bin so sauer auf meinen Mann, weil er so selten mit mir lange Gespräche führt und stattdessen vor der Glotze hängt (obwohl ich das auch mache, aber er könnte ja mal anfangen….)

Ich spreche meinen Mann an, erzähle ihm was Nettes und mache ihm mehrere Vorschläge mit Dingen, die ich mir wünsche

Ich sehe uns gut gelaunt auf der Couch liegend und kuscheln, lachend Händchenhalten oder was auch immer ich mir wünsche.

 

Wie ich auch schon mal gesagt habe: Wahnsinn bedeutet, immer das Gleiche tun und auf Änderung hoffen.

 

Jetzt kann es natürlich trotzdem sein, dass dein „Stattdessen“ eine größere Veränderung in deinem Leben nötig macht. Doch ein neuer Job, das mit dem Mann hat so gar nicht hin gehauen, oder dein Traum war schon immer eine Verwirklichung, die Geld kostet.

 

Das ist übertragbar auf alle Vorhaben. Jetzt hast du also sogar konkrete Ideen. Toll, wann fängst du an? Wann ist der richtige Zeitpunkt? „Das kann ich doch jetzt so spontan nicht machen, der denkt ja, ich hätte einen an der Klatsche“. „Das läuft doch jetzt schon so lange so, das wird bestimmt auch noch dauern“. „heute noch nicht gleich, aber morgen bestimmt“

  • Wenn du im Lotto gewinnst
  • Wenn du endlich Mut dazu hast
  • Wenn dich endlich mal jemand darauf anspricht
  • Wenn du dich komplett bereit fühlst
  • Wenn du genug Erfahrung gesammelt hast
  • Wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen

 

DEN GIBT ES NICHT – DEN MOMENT!

 

Worauf wartest du? Dass es „krachpeng“ macht und aus dem Frosch auf deiner Couch wird ein Prinz oder was?

 

Jede Minute des Tages ist „der Moment“. Nimm dir den Stress raus. Es muss nicht alles auf einmal geschehen. Behalte es im Kopf, werde achtsam und gib der Veränderung eine Chance. Ein Lächeln, ein Durchatmen, eine liebe Geste, ein kurzes Bewusst werden und auf nachher verschieben, kurzes schildern deines Standpunktes, einmal zu dir stehen, ein Telefonanruf, ein Nein oder auch ein Ja, und vor allem einmal Liebe für dich in dir spüren.

 

So – nun warte weiter auf „den Moment“ (die nächsten 10-20 Jahre?) oder schwing die Hufe.

 

Wenn du  Ruhe, Frieden, Achtsamkeit und Unterstützung brauchst melde dich, das kriegen wir hin  🙂

 

 

 

 

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