Dir geht es mies, Deine Gedanken sind gerade nicht hilfreich? Macht nix – ändere es

Ja, was ist das blos? Diese Tage, an denen man evtl. morgens schon merkt, dat wird heut nix.
Mit dem falschen Bein aufgestanden?
Keine Lust auf Deine Arbeitsstelle?
Viel zu früh?
Der Chef nervt immer?

Es ist nicht das Bein – es ist Deine Einstellung.

Was passiert denn, wenn wir Vorahnungen haben, dass etwas nicht so laufen wird, wie wir es gerne hätten?
Unser Fokus liegt auf genau diesen Dingen. Jedesmal wenn wieder etwas nicht so läuft, haben wir wieder eine Bestätigung. Das ist grundsätzlich toll, wenn wir Bestätigung bekommen, auch oder gerade, wenn sie von uns selber kommt.
Bestätigung bestärkt!
Merkste was?
Bestätigung bestärkt sagte ich.
In diesem Fall, bestärkt sie uns darin, dass es tatsächlich ein mieser Tag wird – wollen wir das?
Weil eben das, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, automatisch verstärkt wird.

Das ist jetzt zu überlegen!

Manche Menschen brauchen das. Opfer sein hat auch seine Vorteile. Es soll tatsächlich Menschen geben, die es schön finden bemitleidet zu werden . Dann bekommt man Zuwendung und wird getröstet, bekommt gute Worte und Mitgefühl.

Ist ok, wenn diese Menschen das so brauchen, weil sie noch keinen anderen Weg gefunden haben Energien/Aufmerksamkeit zu bekommen.
Nur zu welchem Preis?

Die Rechnung ist in diesem Fall:
Opfer sein mit schlechtem Gefühl – also Minus – damit man Energien/Aufmerksamkeit von Andern bekommt – also Plus
Kommt also unterm Strich +/- Null raus – kein Energiezuwachs, was dazu führt, dass es eine Sucht wird immer und immer nach Energie zu „vampieren“

Da fällt mir wieder mein Lieblingsspruch ein:

Gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich nicht akzeptieren kann
und gib mir die Weisheit zwischen den beiden unterscheiden zu können.

Was wäre, wenn wir uns bewusst würden, dass wir immer die Wahl haben?
Fühlst Du, wie mächtig Du dadurch wirst?

Ja ich weiß, das Männlein auf der Schulter sagt so Dinge wie:
„Du musst aber arbeiten gehen, weil du deine Rechnungen bezahlen musst“
Musst du denn dort arbeiten?
„ja, wo denn sonst, ich bekomme ja vielleicht nix mehr anderes“
Wer sagt das? Warum traust du dir nix zu? Es gibt mit 100%iger Sicherheit irgendwo jemanden, der genau dich sucht. Vielleicht sind es ja aber auch nur gewisse Umstände an genau dieser Arbeitsstelle, die zu ändern wären um sie zu deiner optimalen Stelle zu machen. Und im Zweifelsfall, falls du wirklich keinen Job mehr bekommst, wirst du halt im Lotto gewinnen…
„ich kann doch meinem Chef nicht mit neuen Ideen kommen, er ist doch mein Chef“
Wieso nicht? Vielleicht wäre dir dein Chef sehr dankbar dafür und kam selber einfach noch nicht drauf.

Diesen Monolog kannst du stundenlang fortführen.
Letztendlich ist es wichtig zu fühlen, fühlt es sich gut an, liebevoll? Dann ist es richtig, dann ist es deine wirkliche innere Stimme, deine Intuition.
Fühlt es sich nicht gut an, zieht es dich runter? Dann ist es dein Ego, evtl. eine Stimme aus deiner Ursprungsfamilie, etwas, was du dir während deines Lebens angeeignet hast – etwas von außerhalb, was du dir überstülpen ließest. Es war sicherlich irgendwann hilfreich und hat dich gestützt, dein Leben gesichert, als du Kind warst oder in irgendeiner anderen Form abhängig oder auch nur gedacht hast abhängig zu sein.
Jetzt bist du aber erwachsen und kannst und sollst ganz alleine und selbstständig für dich sorgen.

Was wäre jetzt allerdings, wenn du morgens zwar mit einem „komischen“ Gefühl wach wirst, aber fähig dazu wärst, es neutral zu betrachten, dich nicht darauf zu fixieren, evtl. dir sogar bewusst zu machen, wofür du alles dankbar sein kannst. Wofür bist du dankbar, was ist alles gut gelaufen?

Vielleicht denkst du jetzt „was soll mir das bringen? Dadurch ändere ich die Situationen auch nicht.“

Wenn es ganz schlimm ist, hilft manchmal die Frage: Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Ich werde nicht dran sterben

Meine Gedanken dazu sind folgende: Wenn du darüber Trübsal bläst, änderst du die Situation auch nicht, nur dein Gefühl dazu. Ist es bei ein und derselben Situation nicht schöner, wenigstens ein neutrales oder sogar gutes Gefühl zu entwickeln, wenn man spontan die Situation nicht ändern kann? Außerdem bin ich, um es zu wiederholen, davon überzeugt, dass man immer Dinge und Situationen verstärkt, in die man Energie (Gedanken, Worte, Taten) gibt.
Also verändere ich mehr oder weniger, langsamer oder schneller, auch die Situation

Kommen wir wieder zu Mathe
Angenommen wir haben es geschafft bei jeder Situation ein neutrales Gefühl zu haben, dann kommt dazu, dass man mit „neutraler“ Ausstrahlung und netter Mensch auch nette Rückmeldungen, positive Energie von anderen Menschen bekommt.

Neutrales Gefühl – also Null plus positives Gefühl von anderen = schon mal +1

Jetzt stell dir vor, du schaffst es ein positives Gefühl zu schaffen + positives Gefühl von anderen!

Positives Gefühl + positives Gefühl = +2 an Energie/Attraktivität/Mut/Stolz oder was auch immer– wow, das ist ein richtiger Energiezuwachs.

Und ich kann dir sagen, mit positiver Ausstrahlung bekommst du nicht nur von einer Person eine positive Rückmeldung, sondern von einigen + + + + + + + +

Positiv gestärkt hast du eine ganz andere Ausstrahlung, bist attraktiv – für deinen Partner (wenn es der richtige Partner ist, ansonsten bist du wenigsten den falschen Partner los und offen für den Richtigen ), für deinen jetzigen Chef – oder einen potentiell besseren Chef, hast die Energie und Intuition für die richtigen Entscheidungen, die du ganz alleine treffen kannst, völlig ohne Abhängigkeiten. Du bist so „attraktiv“, dass du entscheiden kannst, wann du arbeitest und dein Chef ist froh über das was du tust und nervt auch nicht mehr – und so klappt es auch mit dem Nachbarn…

So, wir bekommen/ erleben nicht das was wir wollen, sondern das was wir brauchen.

Was kannst du also im Speziellen tun?
Achte auf das Gefühl, welches Dich runterzieht.
Atme langsam und tief und sinke in deinen Köper – siehe https://gitte-hell.net/?p=90

Wie gesagt, ein mieses Gefühl ist nicht aus der Intuition geboren. (Selbst, wenn deine Intuition dich vor etwas warnen würde, würde sich das Gefühl neutral anfühlen,  vielleicht etwas erregt aber wie eine Information)

Mit Übung schaffst du es, deine Gefühle neutral zu betrachten. Es fühlt sich dann etwa so an, als würde dein eigentliches Ich nur durch deine Augen schauen. Du betrachtest neugierig und neutral dein Gefühl und atmest weiterhin langsam und tief. Spüre hin, wie sich das anfühlt, wo genau sitzt dieses Gefühl? Fühlt es sich warm oder kalt an, hell oder dunkel, hat es gar eine Farbe, siehst du sonst noch etwas? Du musst nichts dazu wissen! Beobachte und atme Liebe dort hin und gib dem eine Chance sich aufzulösen.

Könnte ich eigentlich auch mal eine Sprachaufnahme machen.

Ich wünsche dir viel Erfolg damit, das rockst du

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.