Atmen – was ist das – reine Sauerstoffaufnahme oder mehr?

Heute möchte ich mal über die einfachste Art der Entspannung „sprechen“.

Die Theorie ist folgende:

Einatmen: Sauerstoff-Aufnahme

Ausatmen: Kohlendioxid-Abgabe

Atemruhe: Durchblutung der Atemmuskulatur

 

Das „übergeordnete“ Thema dieser drei Faktoren ist dieses:

Einatmen: Raum schaffen, Fülle zulassen

Ausatmen: Lösen, Entlassen, dem Leben vertrauen

Atemruhe: schöpferische Ruhe

Nun ist es so, dass Reize wie Angst, Schmerz, Stress, Kälte und Fieber Reaktionen bei der Atmung auslösen. Die Atmung wird verkürzt, Muskeln verspannen sich, das Gemüt verfinstert sich.

Die gute Nachricht ist, dass Atmung einige Reaktionen wiederum verändern kann.

Wenn wir uns bewusst machen, dass unsere Atmung symptombedingt verkürzt ist – da kommen wir zur ACHTSAMKEIT, was sicher auch noch mal Thema wird – können wir durch die bewusste Veränderung der Atmung auch viele Symptome ändern. – Gut gell .

 

 

Atem

Charisma

Ausstrahlung

Haltung                                                    Präsenz

 

 

Die Ausstrahlung ist das, was bei dem Gegenüber als Eindruck ankommt.

Die Stärkung eines der 3 Faktoren Atem – Haltung – Präsenz stärkt automatisch die anderen zwei.

 

Ein Szenario als Beispiel: Wir sind ängstlich, dadurch atmen wir kürzer, unser Körper sinkt in sich zusammen, wir machen uns klein und unsere Aufmerksamkeit geht weg.

ACHTSAMKEIT ist jetzt wieder das Thema, wir machen uns dieses Szenario bewusst. Die Möglichkeiten sind tiefes Durchatmen in möglichst alle 3 Atemräume (Brust, Flanken und Bauch), dadurch richtet sich bereits der Körper ein Stück weit auf, wir können aber auch aktiv dazu beitragen und ihn noch ein Stück mehr aufrichten. Durch weiches, tiefes Atmen und uns so in unserem Körper zu „verankern“ bekommen wir die Möglichkeit in unserem Körper präsenter zu werden.

Ausatmen ist ein Vorgang des Lockerns und locker sein lässt den Atem wiederum zur Ruhe kommen.

 

Machen wir eine Übung: Entspannung durch Atem

Mach es dir auf einer Unterlage oder einem Stuhl bequem– nochmal richtig räkeln und strecken.

Nun kommt die Ruhetönung (siehe meine Audio-Aufnahme), du übst dich in Wahrnehmen deines Körpers damit.

Atem wahrnehmen, so wie er ist, es gibt jetzt kein Falsch

Gedanken dürfen wie Wolken davonziehen

 

Wie fühle ich mich in diesem Moment?

Wohin fließt mein Atem?

Wohin gehen meine Gedanken?

Wie fühlt sich mein Körper an?

 

Die größte Entspannung kannst du herbeiführen, wenn du die Atempause nach dem Ausatmen wahrnehmen kannst.

Tief in den Bauch einatmen, mit „Lippenpresse“ (Lippen etwas zusammenpressen) doppelt so lange ausatmen, es kann helfen, wenn du beim Ausatmen ein langgezogenes A denkst.

Wenn du voll ausgeatmet hast leg eine Pause ein, einfach Ruhe und warten, bis das Einatmen von alleine geschieht.

 

Atem signalisiert dem Gegenüber: ich bin aufgeregt ODER ich bin ruhig

Haltung signalisiert: ich verschließe mich ODER ich öffne mich

Präsenz: Ich bin weit weg ODER ich bin bei ihnen

 

Also immer schön meine Ruhetönung machen um sich in Achtsamkeit zu üben, dass könnt ihr mit etwas Übung dann auch ohne meine Audio-Aufnahme, es verfeinern und auf den Alltag ausweiten.

Wenn du Unterstützung brauchst um weiter zu machen melde dich

Infos: https://gitte-hell.de/entspannung.html

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